Als das Team Force India noch Spyker hieß, hatte es damit begonnen, juristisch gegen jene Mannschaften vorzugehen, die vermeintlich mit eingekauften Autos ihrer Schwesterteams unterwegs waren. Namentlich waren das Toro Rosso und Super Aguri. Nun ist Spyker zu Force India geworden, hat mehr Geld und damit auch weniger Sorgen. Die Kundenautos bleiben aber nach wie vor eine davon, denn wie verschiedene Quellen wissen wollen, will der Rennstall auch nach der Änderung im Namenszug das nach wie vor anhängige Verfahren vor dem Sport-Schiedsgericht in Lausanne weiter verfolgen.
Laut der Publikation DNA India bestätigen das einerseits Personen, die Neo-Teambesitzer Vijay Mallya nahe stehen und auch ein Informant aus dem Umkreis der UB-Group, einer Brauereikette im Besitz von Mallya.
"Wir sind der Meinung, dass Super Aguri und Toro Rosso nicht Teil der Formel 1 sein können - laut den Vorschriften im Concorde Agreement. Wenn wir die Wahl hätten, dann möchten wir sie draußen haben, sicher. Je weniger Wettbewerb, desto besser", sagte die Quelle. Eine Sprecherin von Super Aguri, das laut Beschuldigung mit einer Kopie des alten Honda unterwegs war, wollte keinen Kommentar dazu abgeben, nachdem sie von den Anwälten den Rat zum Stillschweigen bekommen hatte.
ADRIVO SPORTPRESSE
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